Winklhof – unser Betrieb

Der Schulbetrieb – biologisch-organisch bewirtschaftet

Der biologisch geführte Landwirtschaftsbetrieb dient als Lehrwerkstatt für unsere Schülerinnen und Schüler und spiegelt mit seinen vielfältigen Betriebszweigen die Situation der regionalen Landwirtschaft:

Tierhaltung:
Rinder (Milchwirtschaft und Nachzucht)
Schweine (Mast)
Ziegen
Bienen (Landes-Lehrbienenstand)

Flächenbewirtschaftung:
Dauergrünland (Heu)
Versuchsflächen (Bundesversuchsanstalt Gumpenstein)
Obstbau (Streuobstwiesen)

Verarbeitung u. Vermarktung:

  • Obstverwertung, Schnapsbrennerei
  • Käserei: verpachtet, Schülerinnen und Schüler werden von Käsereimeister und Käsesommelier Georg Wimmer im Fach Produktveredelung unterrichtet; die erzeugten Produkte werden in der Internatsküche verwendet und am Bauernmarkt verkauft
  • Metzgerei: verpachtet, Schülerinnen und Schüler werden von Metzgermeister Peter Gschaider im Fach Produktveredelung unterrichtet; die erzeugten Produkte werden in der Internatsküche verwendet und am Bauernmarkt verkauft
  • Bauernmarkt

Viele landwirtschaftliche Gebäude wurden von den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Baukundeunterrichtes in Rundholzbauweise errichtet, z.B. der Rinderstall, der Pferdestall und der Schweinestall. Reparaturen an Maschinen und Geräten werden soweit wie möglich im Rahmen des Landtechnikunterrichtes von den Lernenden durchgeführt.

Tierhaltung

Rinder

25 Milchkühe der Rasse Pinzgauer, Pinzgauer x RF und Fleckvieh und eigener Nachzucht

Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof

Gut 25 Kühe werden am Schulbetrieb der LFS Winklhof gemolken. In dem 2012 neu erbauten Liegeboxenlaufstall mit 4er Tandem-Melkstand sind die Rinder und die gesamte Nachzucht  untergebracht.

Im Melkkurs geht es neben dem sachgerechten Melken darum, einen Blick für die Bestandsbeurteilung zu erhalten.

Der richtige Umgang mit Rindern steht im Zentrum des Praxisunterrichtes Tierhaltung genauso wie Zucht und Gesundheitsbeurteilung. Daneben lernen Schülerinnen und Schüler Kühe und Jungvieh zu scheren sowie die funktionelle Klauenpflege.

Fütterung

Kühe und Jungrinder

  • Winterfütterung: belüftetes Heu der verschiedenen Schnitte, ergänzend Kraftfutter
  • Sommer: Milchkühe: Kurzrasenweide
    Kalbinnen: Alpung und Koppelweide

Kälber         

  • Sauermilchtränke: in den ersten 12 Wochen ad libitum anschließend restriktiv
  • Heu

Betriebsgröße in Zahlen

Heimbetrieb

130 ha gesamt100%
100%
24 ha landwirtschaftliche Nutzfläche100%
100%
15 ha Wirtschaftswald100%
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88 ha Alm100%
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3 ha sonstige/verbaute Fläche2,5%
2,5%

Kulturverhältnis

23,4 ha Gesamt100%
100%
davon 16 ha mehrmähdige Wiese bzw. Mähweide3%
3%
20,5 ha 3-mähdiges Dauergrünland85%
85%
2,8 ha Wechselgrünland (Versuchsfläche)12%
12%
1 ha Ackerfläche für Maisanbauversuche3%
3%

Mechanisierung

Innenmechanisierung

  • 4er Tandem Melkstand
  • 2 Fahrsilo für die Gras- und Maissilage
  • Belüftungsgebläse
  • Heukran
  • Kraftfutterstation mit 2 Boxen
  • Futtermischwagen
  • Kippstand für die Klauenpflege

Außenmechanisierung

  • 3 Traktoren der Marke Steyr
  • 2 Hoflader Fa. Schäffer
  • Frontmähwerk
  • Schwadkreisel
  • Zettkreisel
  • Ladewagen
  • Grünlandstriegel
  • Pflug und Mulcher
  • Tiertransporter
  • 3-Seitkipper
  • Güllefass und Miststreuer

Forstmaschinen

  • Seilwinde
  • Holzspalter
  • Motorsägen

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